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Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München


Der Neubau der Hochschule für Film und Fernsehen in München wird künftig auch das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst beherbergen. Ganz wie ein Pharaonengrab, wird dieses in die Erde versenkt und über eine große Rampe auf dem Vorplatz zugänglich sein.

Die jahrtausendealten Exponate auf ca. 2.200 qm Ausstellungsfläche benötigen dabei höchstmöglichen konservatorischen Schutz. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, flossen bereits in der Planungsphase eine Vielzahl von Neuerungen in Sachen Belüftungstechnik und Öffnungsmechanik in die Gestaltung der Vitrinen ein. Diese wurden wiederum frühzeitig in die Rohbauplanung übernommen, um ein perfektes Ausstellungsergebnis zu erzielen. Auch für die Beleuchtungstechnik wurden neu Wege beschritten.

Die Ausstellungsgestaltung, die Die Werft in Zusammenarbeit mit M. Kammermeier plant, wird dabei bei aller technischen Raffinesse extrem reduziert sein, um den Fokus der Aufmerksamkeit ganz auf die außergewöhnlichen Objekte der Sammlung lenken. Die Materialität der Inszenierung beschränkt sich auf geschwärzten Stahl, Sichtbeton und entspiegeltes Glas. Dieses sehr moderne, geradlinige Ambiente dient, zusammen mit der Architektur des Büros Peter Böhm, als zeitgenössische Bühne für die Meisterstücke aus dem Alten Ägypten.
 
           
 
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